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50 Jahre nach den Olympischen Spielen in München

feiert München! Diese Woche begannen die großen Feierlichkeiten in München anläßlich des 50 jährigen Jubiläums der Olympischen Sommerspiele m Jahr 1972. Die Spiele waren nicht nur eine tolle Sportveranstaltung sondern bedeuteten auch eine Zäsur: Deutschland legte damit überzeugend sein Image als kriegstreibende und -führende Nation ab, aber gleichzeitig begann hier mit dem fürchterlichen Attentat der internationale Terrorismus. Das Programm der Feierlichkeiten ist beeindruckend und reicht von (natürlich) Sportveranstaltungen bis zu Gedenkfeiern, Paraden, Kunstaustellungen, Vorträgen, performances, Ausstellungen etc.. Höhepunkt werden für mich sicherlich die European Championships im August sein! Diese Woche aber hatte ich die große Freude, bei der „Eröffnungs-Radltour“ der neusten Aktion meiner KollegInnen vom Münchner Stadtmuseum dabei sein zu dürfen. Es nennt sich „Museum unterwegs“ und ist quasi eine open-air-Ausstellung. An insgesamt 24 Orten im Stadtgebiet wurden Stahlmöbel aufgestellt, auf denen man interessante Informationen zu den Olympischen Spielen 72 bekommt und welche Auswirkungen diese u.a. auf die stätdebauliche Entwicklung der Stadt hatten.

Stele Nr. 11 der Olympischen Spurensuche an der „Alten Münze“ in der Pfisterstraße.

Es gibt QR-Codes, mit denen man sich zeitgenössische Bild- und Tondokumente herunterladen kann, zudem wird ein Ratespiel angeboten und das Maskottchen Waldi bietet ab und zu einen Durchblick auf einige „Fun Facts“. Die Stationen sind zu weit auseinander entfernt, als dass NoralläuferInnen sie „laufend“ problemlos abwickeln kann – es sei denn, man trainiert gerade für einen Ultra – aber das Radl ist da eine prima Alternative. Alle Infos gibt es hier: Olympische Spurensuche – Olympia72 (muenchner-stadtmuseum.de)

Und die Station Nr. 15 an der Werneck-Wiese im Englischen Garten.

Es lohnt sich, die Stationen anzuschauen – ich habe viel dabei gelernt! Wer also wissen möchte, wo damals die Bogenschieß-Wettbewerbe stattfanden, was es für die AthletInnen so zum Essen gab, mit was für einer genialen Idee ein Großteil der Finanzierung der Spiele auf die Beine gestellt wurde oder warum die ersten U-Bahn – Linien der Stadt ausgerechnet „U3“ und „U6“ genannt wurden, und nicht U1 bzw. U2, kann das hier erfahren. Die Infomöbel sollen bis Ende des Jahres stehen bleiben. Wer das aber lieber zuhause gemütlich auf der Couch nachliest kann das auch im Internet machen, ab Juli soll es die Infos auch in einem kostenlos an der Kasse des Stadtmuseums erhältlichen Booklet geben.

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